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Schon während seiner Erzieher:innen-Ausbildung stand für Noah Baalke fest, dass ihn nicht nur die pädagogische Arbeit mit Kindern begeistert. „Ich habe sehr schnell gemerkt, dass mir auch leitende und organisatorische Tätigkeiten große Freude machen“, sagt der 26-Jährige. Verantwortung zu übernehmen, Strukturen mitzugestalten und Prozesse weiterzuentwickeln, empfand der Kindheitspädagoge früh als Stärke.
Der nächste logische Schritt führte ihn an die Hochschule Magdeburg-Stendal, an der er den Bachelorstudiengang „Kindheitspädagogik – Praxis, Leitung, Forschung“ erfolgreich studierte. Ausschlaggebend war für ihn nicht nur der praxisorientierte Studiengang, sondern auch das Umfeld: „Der Campus ist familiär und persönlich. Ich war keine Nummer, sondern wurde wirklich gesehen und begleitet.“ Neben dem Studium arbeitete Noah in verschiedenen Bereichen der Hochschule als studentischer Mitarbeiter und erlangte Einblicke, die seinen Sinn für Organisation, Kommunikation und Verantwortung weiter schärften. Besonders prägend waren für ihn die intensiven Reflexionsprozesse im Studium. „Wir haben viel über Haltung, Kommunikation, Selbstreflexion und Feedback gesprochen und vor allem gelernt, diese Dinge auch zu leben.“ Diese Kompetenzen bilden heute den Kern seiner Arbeit. Dass er schon kurz nach dem Studium eine Kita-Leitungsposition übernahm, war zunächst nicht geplant. Während eines Praktikums erkannte er jedoch, dass er sich diese Rolle zutraut. „Durch die enge Zusammenarbeit mit der damaligen Leitung habe ich gemerkt: Ich sehe mich tatsächlich in dieser Position.“ Bestärkende Rückmeldungen aus dem Team und das Vertrauen des Trägers gaben schließlich den entscheidenden Impuls, sein Talent zum Beruf zu machen und die Zukunft in Sachsen-Anhalt zu gestalten.
Heute schätzt Noah vor allem die Vielseitigkeit seines Berufs. „Kein Tag ist wie der andere und genau das macht die Arbeit für mich so spannend.“ Zwischen Büro, Teamarbeit und direktem Kontakt zu den Kindern bleibt er bewusst nah am pädagogischen Alltag. Besonders wichtig ist ihm dabei das Miteinander im Team: „Nur wenn Vertrauen, Ehrlichkeit und Respekt stimmen, kann gute pädagogische Arbeit gelingen.“
Täglich erlebt er, wie früh sich Talente bei Kindern zeigen. „Sobald man gezielte Angebote macht, wird schnell sichtbar, wo Kinder aufblühen.“ Oft seien es gerade die kleinen Momente, die ihn bestätigen. Sein Ziel für die Zukunft ist klar: Die besondere Einrichtung, in der Kita und Tagespflege generationsübergreifend unter einem Dach arbeiten, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen. „Talente entstehen dort, wo Menschen ermutigt werden, egal ob klein oder groß.“ Die Hochschule Magdeburg-Stendal hat sein Talent gefördert, das Noah erfolgreich für die nächsten Talente einsetzt.
Übrigens, an der Hochschule Magdeburg-Stendal kann man auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife studieren. Berufserfahrung sowie ein Probestudium oder eine Eignungsprüfung öffnen diese Karrierewege.

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Angewandte Kindheitswissenschaften (B.A.)
Kindheit aus wissenschaftlicher Perspektive verstehen
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Kindheitspädagogik – Praxis, Leitung, Forschung (B.A.)
Pädagogisch arbeiten, Verantwortung übernehmen, Praxis erleben
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Kindheitswissenschaften und Kinderrechte (M.A.)
Kindheit, Gesellschaft und Kinderrechte vertiefend analysieren
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Leitung von Kindertageseinrichtungen (B.A., berufsbegleitend)
Für pädagogische Fachkräfte mit Leitungsambitionen
© Fotos: Kerstin Seela




